Regenbogenflagge

Entgleisung des CDU-Kreisvorsitzenden: Entschuldigung dringend geboten

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Der Vorsitzende der CDU Mainz, Thomas Gerster, hat sich am Dienstag bei Twitter mit einem
überaus zweifelhaften Kommentar zu Wort gemeldet. In Bezug auf die durch die Bundesmi-
nisterin des Innern und für Heimat mit Schreiben vom 6. April 2022 erteilte grundsätzliche
Genehmigung, die Regenbogenflagge zu bestimmten Anlässen an Dienstgebäuden des Bun-
des zu setzen, und das Hissen einer speziellen LGBTQ-Flagge äußerte sich Gerster wie folgt:
„Man hat schon einmal schwarz-rot-gold durch andere Farben ersetzt. Auch damals war das
Ziel die Durchsetzung einer eigenen Weltanschauung. Spoiler: Es ging nicht gut.“

Dazu erklärt Talisa Schwall, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mainz-Altstadt: „Die Äußerung
von Herrn Gerster ist ungeheuerlich, sie ist abstoßend und entschieden zu verurteilen. Nicht
nur, dass das Hissen der speziellen Regenbogenflagge offenbar nicht ins Weltbild der Mainzer
CDU passt. Der Vergleich mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zeugt von ei-
ner Geschichtsvergessenheit, die ich so bei der CDU Mainz nicht erwartet hätte. Herr Gerster
sollte sich tunlichst von seiner Äußerung distanzieren und bei den von dieser Äußerung betroffenen Personen umgehend hierfür entschuldigen.“

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